Episoden der DVD/Blu-ray Winx Club 3. Staffel Vol. 6

Das Kristall-Labyrinth

Die Winx sind auf der Suche nach den Wassersternen und stehen am Fuße des Roten Turms vor dem Problem, dass er offenbar nur betreten werden kann, indem sie sich selbst auf ein Minimum schrumpfen. Mit Hilfe des Feenstaubs gelingt es allen, bis auf Bloom. Im Inneren treffen sie auf Arcadia, die Älteste des Goldenen Königreichs, und werden durch sie einer Prüfung unterzogen. Drei der Winx dürfen das Kristalllabyrinth betreten und sollten sie ihren Weg hinaus finden, wird man ihnen die Wassersterne überlassen. Stella, Teca und Musa stellen sich der Herausforderung, denn sollten sie keinen Ausgang finden, wären sie für immer im Labyrinth verloren. Schnell wird klar, dass ein jede der Drei ihren eigenen Weg finden muss. Und so treffen sie nach und nach im Labyrinthinnern auf Arcadia, die ihnen eine neuerliche Prüfung auferlegt. Teca muss sich entscheiden, ob sie einen Raum voller Logik oder einen Raum voller Gefühle betritt. In dem Raum der Logik gibt es den Ausgang, der sie zu den Wassersternen führt, sie müsste aber für immer auf Gefühle verzichten. Sie entscheidet sich für die Wassersterne. Stella verzichtet für die Wassersterne auf ihre Schönheit und Musa trifft auf ihre verstorbene Mutter. Sie könnte in einem Raum, in dem sich die Zeit im Kreis bewegt, wieder mit ihr zusammen sein. Aber auch sie stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinten an und wählt den Weg, der zu den Wassersternen führt. Nachdem die drei Feen ihre Prüfung bestanden haben, gibt Arcadia ihnen das Geopferte zurück und händigt ihnen die Wassersterne aus. Die Winx schließen daraufhin einen Pakt, dass sie gemeinsam mit aller Macht Valtor bekämpfen werden, bis er für alle Zeit ausgeschaltet ist.

Ophirs Geheimnis

Nach ihrer anstrengenden, aber erfolgreichen Wasserstern-Mission, wollen sich die Winx einen unbeschwerten Abend mit ihren Freunden in der Disko gönnen. Auf Laylas Einladung hin erscheint auch Ophir dort, stürmt aber schon bald ohne jede Erklärung wieder davon, als ihn in der Diskothek zwei finster aussehende Men in Black ins Visier nehmen. Auch draußen braut sich einiges zusammen: Es prasselt ein Meer gewaltiger Kugelblitze nieder, Valtors Zeichen erscheint am Himmel und weniger später taucht der Magier selbst auf und fordert die Direktoren der drei Schulen von Alfea zum Duell heraus. Seine Bedingung: Sollte er siegen, müssen ihm die Direktoren die magischen Schätze der Schulen überlassen - sollte er bezwungen werden, händigt er ihnen die Agador-Truhe aus, in der die Magie der vielen Königreiche, die er bislang geplündert hat, verwahrt ist. Die drei Direktoren beschließen, sich der Herausforderung zu stellen. Es kommt zu einer Wiederauferstehung der Verbindung des Lichts und zum Duell am Lichtfelssee. Nur niemand ahnt, dass Valtor einen Sinnestäuschungs-Zauber eingesetzt hat und die drei tapferen Veteranen nun unwissentlich gegeneinander kämpfen, während Valtor sich davon macht und in Alfea eindringt. Bloom, die ihre Kräfte wie Valtor aus dem Drachenfeuer schöpft, und dadurch eine Art metaphysische Verbindung zu ihm hat, nimmt seine Anwesenheit im Schulgebäude wahr. Nachdem alle Versuche der Winx, ihn daran zu hindern, den magischen Schatz der Schule an sich zu bringen, gescheitert sind, setzt Bloom beherzt das letzte mögliche Verteidigungsmittel ein: die bislang unerprobten Wassersterne. Und tatsächlich bringt sie Valtor damit in aussichtslose Bedrängnis und könnte ihn ein für alle Mal vernichten. Dazu soll es jedoch nicht kommen, da Valtor offenbart, dass er in dem lange zurückliegenden Kampf gegen Blooms leibliche Eltern, einen Absorptions-Zauber eingesetzt hat, und sie mittels dieses Zaubers in sich aufgenommen hat. Sollte Bloom Valtor auslöschen, wären auch ihre Eltern für immer verloren. In dem Moment ihres Zögerns gelingt Valtor die Flucht. Aber der Schatz von Alfea ist gerettet. Dieser Sieg wird erneut in der Disko gefeiert, wo ganz plötzlich auch Ophir wieder auftaucht. Er gesteht Layla, dass sein wahrer Name Nabu ist - der Junge, den ihre Eltern für sie als Heiratskandidaten auserwählt hatten - und dass er sich unplanmäßig in sie verliebt hat.

Die Offenbarung der Hexen

Bloom ist nach Valtors Offenbarung, dass ihre Eltern Oritel und Marion in seinem Körper gefangen seien, in tiefem Hader. Wenn dem wirklich so sein sollte, müsste sie mit Valtors Vernichtung in Kauf nehmen, ihre Eltern de facto niemals wiederzusehen. Als kleiner Hoffnungsfunke erscheint ihr der Gedanke, dass die Ahnfrauen der Hexen, die Valtor seinerzeit erschaffen und Blooms Heimatplaneten zerstörten haben, sehr wohl auch wissen müssten, was ihren Eltern tatsächlich zugestoßen ist. Gemeinsam mit Faragonda versucht sie, Kontakt mit dem Altberühmten Hexen aufzunehmen. Der Ruf ins Jenseits wird nicht erwidert, aber Faragonda nimmt wahr, dass die Essenz der Hexen noch immer in der Krypta von Wolkenturm sehr präsent ist. Nur Wolkenturm existiert vorgeblich nicht mehr. Dennoch sieht Bloom in einer Vision während der Séance mit Faragonda, das Schloss völlig unbeschadet vor sich. Sie macht sich daraufhin mit den Winx auf den Weg, um das Schloss zu finden, das eigentlich nicht mehr existiert. Als sie an dem ursprünglichen Standort der Schule eintreffen, verbinden die Mädchen ihre Enchantix-Magie mit der der Wassersterne und tatsächlich wird das Schloss für Bloom wieder sichtbar. Valtor hatte es in eine Art unsichtbaren Kokon gehüllt. Bloom findet auch die besagte Krypta und der Geist der Drei Altberühmten Hexen erscheint ihr. Sie erfährt, dass ihre Eltern nicht in Valtors Körper gefangen sind, sondern noch am Leben sind. Mit dieser neuen Erkenntnis, wird Bloom sich vermutlich schon bald in den letzten, großen Kampf mit Valtor begeben.

Alles oder Nichts

Die Trix amüsieren sich mit Häme über Valtors nachlassende Kräfte und provozieren seinen Zorn derart, dass er sich in ein monströses Ungetüm verwandelt und seine unangefochtene Machtstellung demonstriert, indem er den mächtigsten Zauber des Universums zum Einsatz bringt: der Fluch der vier Elemente. Auf seinen Befehl hin stürzen sintflutartige Wassermassen auf Wolkenturm ein, Tornados rütteln an der Schule Rote Fontäne, eine Feuersbrunst wälzt sich durch Alfea und ein enormes Erdbeben erschüttert Magix. Die Winx müssen handeln, wenn nicht die gesamte Magische Welt in Schutt und Asche untergehen soll. So kommt es in einer Höhle unterhalb eines trockenen Flussbettes zum großen Showdown zwischen Bloom und Valtor. Bloom riskiert mit dem Einsatz der Wassersterne, dass auch sie ihre Kräfte verliert. Nur leider ist Valtor zwischenzeitlich in den Besitz eines Zaubers gelangt, den seinerzeit die frühzeitlichen Magier angewendet haben, um die Wassersterne aus dem Magischen Universum zu entfernen, und er hat diese mächtigen Zauberkräfte nun unter seiner Kontrolle. Auch Blooms zweites Ass, der Feenstaub, vermag bei Valtor nichts auszurichten. In dieser auswegslosen Situation startet Bloom einen letzten trickreichen Rettungsversuch: Sie lässt Valtor glauben, dass er sie vernichtet hat und auf ein Zeichen von ihr, bestäuben die Winx Valtors Agadortruhe mit Feenstaub. Der Trick funktioniert, die Truhe öffnet sich und Valtors gesammelten magischen Schätze suchen ihren Weg ins Freie. Als ihm auch noch sein mächtigster Zauber, der Fluch der Elemente, zu entschwinden droht, ruft Valtor ihn in heller Panik zurück und löst damit aus, dass sich die vier Gewalten auch von ihren Angriffszielen in der magischen Welt zurückziehen. So fließt das Wasser von Wolkenturm zurück ins Flussbett und die einstürzende Höhle unter dem Fluss droht überflutet zu werden. Die Winx fliehen und auch die Trix machen sich aus dem Staub, kommen aber vom Regen direkt in die Traufe, denn sie stranden vor den Füßen eines Wächters, der sie gefangen nimmt. Valtor konnte aufgrund seiner monströsen Größe die einstürzende Höhle nicht verlassen, aber ist er wirklich für immer Geschichte...?

Ende und Anfang

Trotz des siegreichen Kampfes der Winx gegen Valtor, in dem er vornehmlich vernichtend geschlagen wurde, spürt Bloom noch immer seine Anwesenheit. Valtor hat tatsächlich überlebt und lockt die Spezialisten in eine Falle. Er verschont nur Helia und lässt ihn die Nachricht an die Winx überbringen, dass ihre Freunde gefangen genommen wurden und dass er die Mädchen auf Andros erwartet, wenn sie ihre Freunde jemals wiedersehen wollen. In den dunklen Katakomben der Insel Andros begegnet Valtor jedoch den drei Ur-Ahninnen der Hexen, die ihn seinerzeit aus dem Feuer erschaffen haben, und die Drei sind offenbar mehr als unzufrieden mit der Entwicklung ihres Zöglings. Zur Strafe legen sie ihm auf, wieder seine ursprüngliche Gestalt anzunehmen und Valtor verwandelt sich in ein monströses Ungeheuer. Es kommt zum Kampf zwischen Bloom und dem Valtor-Monster. Bloom versucht, ihn mit Drachenenergie außer Gefecht zu setzen, verursacht dadurch aber, dass Valtor wieder seine menschliche Gestalt annimmt. Im tatsächlich letzten finalen Gefecht erstickt Bloom mit ihrem Feenstaub Valtors Drachenfeuer und der Sieg über die Finsternis ist endlich errungen!


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