Episoden der DVD/Blu-ray Waking the Dead – Im Auftrag der Toten – Collector’s Edition (Staffel 1 – 3)

Ausgebrannt

Marina Coleman will nicht akzeptieren, dass ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist und stellt eigene Nachforschungen an, bei denen Peter Boyd zufällig Zeuge wird. Marinas besorgte Mutter Gwen und ihr Onkel Mike erzählen Boyd, dass Marinas Vater Perry ein erfolgreicher Kriegsfotograph war, der für seine Bilder vom Kroatienkrieg viele Preise erhalten hat. Martina präsentiert Boyd schließlich den Untersuchungsbericht über Perrys Tod mit vielen offenen Fragen, nur ungern nimmt sich Boyd des Falls an. Gwen hat Perry vor seinem Tod vor die Tür gesetzt, Mike zeigt einen Abschiedsbrief, den Perry geschrieben haben soll. Aber der Brief ist erst nach Perrys Tod geschrieben worden. Schließlich wird Perrys Leichnam exhumiert...

Der blinde Bettler

In der Krypta einer Kirche wird ein Leichnam im Beton entdeckt, der anscheinend schon seit 20 Jahren dort liegt und wohl auch nicht gefunden werden sollte. Das Cold Case Team wird gerufen und befragt die katholische Gemeinde und die Priester. Dabei stoßen sie auf lang gehütete Familiengeheimnisse. Frankie findet ein paar Spuren zu dem Toten im Beton: Er war aller Wahrscheinlichkeit nach männlich und hatte die Hutchington Krankheit, genau wie Ex-Priester Stuart, der Aufgrund der Krankheit seine Gemeinde nicht mehr betreuen kann. Welcher junge Mann wird seit 20 Jahren in der Gemeinde vermisst und welche Verbindung besteht zur Kirche? Am Tag des Ehegelübdes von Moira und James Bowen wird der Leichnam von Father Stuart in der Krypta entdeckt...

Ein kleines Opfer

Seit 25 Jahren sitzt Annie Keel wegen Doppelmord an ihrem Ehemann und einem Nachbarskind im Gefängnis. Ihr Verteidiger Reese Dickson möchte ihre Entlassung erwirken, weil die Morde damals nur durch ihre eigene Aussage aufgeklärt werden konnten. Aber warum sollte jemand ein Verbrechen gestehen, das er nicht begangen hat? Ist Annie tatsächlich schuldig oder war sie nur das Opfer unglücklicher Zufälle? Boyd hat Zweifel an Annies Aussage und stellt die richtigen Fragen: Wo war eigentlich ihr Sohn Sam, als das Verbrechen begangen wurde? Der Fall wird nach 25 Jahren wieder aufgerollt...

Bis zum letzten Atemzug

Die grauenvolle Entdeckung einer Leiche in einem Golf-Bag, der in der Themse versenkt wurde, setzt das Cold Case Team unter Druck: Es stellt sich heraus, dass die Tote die vermisste Polizistin Debbie Britten ist. Der Verdacht fällt zuerst auf Debbies verheirateten Liebhaber, aber er bestreitet die Tat. Debbies wahnhafter Stalker Christopher Redford gesteht den Mord, aber Grace zweifelt an seiner Schuld. Die Dinge ändern sich schlagartig, als der geständige Stalker erhängt an einer Themse-Brücke gefunden wird, seine schriftliche Aussage wurde ihm in den Mund gestopft. Wer ist der unheimliche Killer und was hat er als nächstes vor? Das Cold Case Team muss schnell handeln...

Das Mädchen mit dem roten Kleid

Joanna Gold, die 18-jährige Tochter eines wohlhabenden Verlegers, ist im Jahr 1989 auf rätselhafte Weise spurlos verschwunden. Das Letzte, was von ihr geblieben ist, ist ein Familienvideo, auf dem das Mädchen ein rotes Kleid trägt und in einem Londoner Park spazieren geht. Als die Feuerwehr bei einem Wasserrohrbruch in einem Lagerhaus zufällig auf eben dieses Kleid stößt, das die Vermisste bei ihrem Verschwinden getragen hatte, lebt der längst ergebnislos eingestellte Fall wieder auf. Die „Cold Case Unit“ um Superintendent Peter Boyd ist aufgerufen, der Sache nachzugehen.

Mordsache Katherine Reed

Katherine Reed, die prominente Frauenrechtlerin und Beraterin im Britischen Innenministerium, wird erstickt in ihrem Bett aufgefunden. Die Umstände deuten auf einen gewaltsamen Tod hin. Ein Kleinkrimineller, der zur Tatzeit in die Wohnung eingebrochen war, wird angeklagt, aber mangels Beweisen freigesprochen. Damit scheint der Fall als ungelöst zu den Akten gelegt. Doch genau dies ist der Moment, in dem die „Cold Case Unit“ um Superintendent Peter Boyd sich der Sache annimmt.

Die Uhr läuft ab

Auf seinem Sterbebett in einem Londoner Pflegeheim beichtet der alte Harry Newman seinem Priester, dass er mehrere Morde begangen hat. Er überreicht Pater Cameron eine Liste mit sieben Namen. Am nächsten Morgen ist er tot. Pater Cameron wendet sich mit dem heiklen Schreiben an die „Cold Case Unit“ der Londoner Polizei. Superintendent Peter Boyd und sein Team hoffen noch, dass es sich bei dieser Liste um einen üblen Scherz handeln könnte. Die ersten Recherchen aber weisen bereits darauf hin, dass Harry Newman die Wahrheit gesagt haben könnte. Niemand auf Newmans Liste lebt noch. Und alle aufgelisteten Opfer, die in den Jahren 1970 tatsächlich unter eher ungeklärten Umständen den Tod gefunden hatten, wiesen eine Gemeinsamkeit auf: Sie waren im Jahr 1963 Geschworene eines Prozesses, in dem der junge Charlie Sutton wegen Polizistenmordes angeklagt und zum Tod durch den Strang verurteilt worden war.

Der Spielkartenmörder

Clare Delaney, die als Ärztin in einem Londoner Krankenhaus arbeitet, wird nächtens von einem unbekannten Stalker belästigt. Alle Anzeichen weisen dabei auf einen Zusammenhang mit einer Mordserie hin, die lange zurückliegt. Vor 15 Jahren wurde eben jene Clare Delaney von dem skrupellosen Serientäter Thomas Rice entführt. Sie war die einzige Überlebende einer Mordserie. Peter Boyd kann sich an die Mordserie noch gut erinnern, denn die bizarren Rituale des später als Mörder überführten Thomas Rice lösten bei der Polizei seinerzeit beträchtliche Irritationen aus. Thomas Rice pflegte der Polizei jeweils einen Stapel Spielkarten zuzusenden, aus dem die Ermittler eine Karte auswählen sollten. Entschieden sie sich für die falsche, musste das Entführungsopfer sterben. Dies brachte Rice den Namen „Der Spieler“ ein...

Der Amoklauf von Whitewater

Die Nachricht, dass Carl Mackenzie, der vor sieben Jahren bei seinem Amoklauf in Whitewater zunächst seine Eltern, dann wahllos eine Reihe von Passanten und zuletzt zwei Polizisten erschossen haben soll, ein Revisionsverfahren anstrebt, alarmiert die Londoner „Cold Case Unit“. Jugendliche haben an einer stillgelegten Bahnstrecke, etwa zehn Meilen vom damaligen Tatort entfernt, die verloren geglaubte Tatwaffe gefunden, mit der Mackenzie die letzten beiden seiner insgesamt 14 Opfer erschossen haben soll.

Tief wie das Meer

Vor elf Jahren ist Mark Lowell in einem spektakulären Indizienprozess wegen Mordes an seinem Adoptivvater Thomas verurteilt worden. Nie geklärt wurde der Verbleib des Fischerbootes, mit dem Thomas in der Nacht seines Todes angeblich in See gestochen ist. Mit dem Boot verschwunden blieben auch seine Frau, seine Tochter sowie seine kleine Enkelin. Nachdem Mark in einem Revisionsverfahren freigesprochen worden ist, weil es nach den heutigen Methoden der DNA-Analyse keinen wirklich schlüssigen Beweis für seine Täterschaft gibt, rollt die „Cold Case Unit den alten Fall noch einmal auf.

Papa Doc

Als die Therapeutin Dr. Laurie Poole im Londoner Büro der „Cold Case Unit“ erscheint, ahnt noch niemand aus dem Team um Peter Boyd, dass sich damit ein neuer Mordfall ankündigt. Dr. Laurie Poole behauptet, sie habe durch ihre tiefenpsychologischen Gespräche mit dem traumatisierten Patienten Terry Tanner deutliche Hinweise auf einen schweren Fall wiederholten Kindesmissbrauchs in einem städtischen Londoner Jugendheim gefunden, denen unbedingt nachgegangen werden müsse. Es steht zu befürchten, dass dabei seinerzeit zwei Minderjährige den Tod gefunden haben. Vieles spricht dafür, dass Terry damals selbst misshandelt worden ist.

Es geschah in Notting Hill

Just am Tag von Mels Beförderung zum Sergeant führt ein anonymer Anruf das Team der „Cold Case Unit“ in ein Haus im Londoner Stadtteil Notting Hill. Peter Boyd und seine Kollegen stoßen auf mehrere mumifizierte Leichen, die dort möglicherweise seit Jahrzehnten, hinter dicken Dielen verborgen, gelegen haben.


< Zurück