Episoden der DVD/Blu-ray Injustice – Unrecht!

London Calling!

Staranwalt William Travers ist um die vierzig Jahre alt und lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Ipswich, einer Stadt an der Südostküste Englands. Während er früher erfolgreich in London Mordverdächtige verteidigte, beschäftigt er sich jetzt vor allem mit kleineren Prozessen, wie dem von Liam Johnstone. Liam wird angeklagt, von einem Kriegsveteran Geld und Ehrenmedaillen gestohlen zu haben. Travers beweist nicht nur die Unschuld des Verdächtigten: Er erzürnt nebenbei noch die Kriminalbeamten, als er einen von ihnen der Beweisfälschung überführt. Der jähzornige, jedoch sehr effizient arbeitende Detective Inspector Mark Wenborn erhält nach der Gerichtsverhandlung einen neuen Auftrag: Ein Tagelöhner, der unter falschem Namen in einer abgelegenen Hütte lebte, wurde erschossen. Wenborn soll den Mord mit Detective Sergeant Nick Taylor zusammen klären und seinen unerfahrenen Kollegen gleichzeitig ausbilden. William Travers Frau Jane arbeitet unterdessen in einer Jugendvollzugsanstalt, in der sie minderjährigen Straftätern Literatur näher bringt – oder es zumindest versucht. Als ihr Mann plötzlich nach London zurückkehrt, da ein gemeinsamer Jugendfreund des Mordes angeklagt wird, überlegt sie, auch nach London zurückzugehen um ihren Beruf als Verlagslektorin wieder aufzunehmen … (Text: arte)

Die Affäre

Jane Travers entdeckt unter den jungen Straftätern ein Schreibtalent und diskutiert mit ihrem ehemaligen Chef darüber, den Roman des 17-jährigen Alan Stewart zu verlegen. Es wäre ihr erstes Projekt als Verlagslektorin in London. Dort sitzt Williams Studienfreund und Angestellter der Ölhandelsgesellschaft „Qestrel“, Martin Newall, wegen Mordes in Untersuchungshaft. Bei ihrem ersten Gespräch erzählt Newall Traves seine Geschichte: Wie er von seiner jungen Sekretärin Lucy verführt wurde, mit ihr eine Affäre begann und wie er sie eines Abends tot in ihrem gemeinsamen Hotelzimmer auffand. Newells Frau glaubt an seine Unschuld, denn sein Laptop wurde aus dem Hotelzimmer entwendet. Dies könnte ein Motiv darstellen. So glaubt Travers seinem Freund schlussendlich und übernimmt dessen Verteidigung im Prozess – unter der Bedingung, sich jederzeit daraus zurückziehen zu dürfen, falls Zweifel an der Unschuld seines Mandanten aufkommen sollten. Als William Travers an den Gerichtshof und damit an seine alte Arbeitsstelle zurückkehrt, wird er von traumatischen Erinnerungen gequält. Was ist damals geschehen? Detective Inspector Wenborn findet inzwischen heraus, dass der Tote unter einem falschen Namen gelebt hat. In Wirklichkeit hieß er Philip Spaull, war Tierschutzaktivist und der Polizei durch diverse Vergehen bekannt. Wenborn vermutet, dass der Schuss durch Spaulls Stirn kein Mord, sondern eine Hinrichtung war. (Text: arte)

Wenborn schöpft Verdacht

Detective Inspector Wenborn enteckt bei seinen Untersuchungen zur Ermordung von Philip Spaull, dass dieser vor einigen Jahren des Mordes angeklagt, jedoch dank der Strafverteidigung von William Travers unschuldig gesprochen wurde. Daraufhin befragt er Travers und entdeckt beim Hinausgehen, dass der Anwalt ein dunkles Hybridfahrzeug besitzt – genau wie Spaulls Mörder. Beim Staatsanwalt Jeremy Forbes-Watson erfährt er mehr über Travers und den Prozess gegen Philip Spaull. Wenborn hegt einen Verdacht … William Travers konzentriert sich währenddessen auf den gestohlenen Laptop, um Martin Newalls Unschuld zu beweisen. Eine Hotelangestellte bestätigt, den Computer gesehen zu haben. Erste Anhaltspunkte sind Lucys Handy, auf dem der Stadtname „Agadir“ und drei weitere aufschlussreiche Daten gespeichert sind. War Lucy einem Ölskandal auf der Spur? (Text: arte)

Wer war Lucy wirklich?

DI Mark Wenborn kommt mit seinen Ermittlungen vor allem durch Gewalt und falsche Versprechungen voran. Aus dem 17-jährigen Alan, der in der Jugendvollzugsanstalt Paxton Hall sitzt, prügelt er Informationen heraus und erfährt, woher dieser die Waffe hatte, mit der er vor Jahren in der Schule seinen Mobber erschoss. Denn Wenborn vermutet, dass auch der Mörder von Philip Spaull die Tatwaffe vom gleichen Verkäufer hatte. Bei Letzterem handelt es sich um Michael Bankes, dem Freund von Alans Mutter. Nur wenig später statten DI Wenborn und DS Taylor dem illegalen Waffenhändler einen Besuch ab. Dabei geht es ihnen weniger um Alan als um den Mörder von Philip Spaull. Doch Alan ist außer sich vor Angst. Was, wenn Michael erfährt, dass er ihn verraten hat? Die einzige Person, die an Alans Schicksal interessiert scheint, ist seine Literaturlehrerin und zukünftige Lektorin Jane Travers. Doch wird Alan den begonnenen Roman jemals zu Ende schreiben? Anwalt William Travers ist indessen mit der Verteidigung des gemeinsamen Jugendfreundes Martin Newall beschäftigt. Er findet heraus, dass die ermordete Lucy Wilson nicht ganz so unschuldig war wie von Newall beschrieben. Wegen Erpressung vorbestraft, stand sie mit dem Journalisten Jameel Khan in Kontakt, der über schmutzige Geschäfte von Ölkonzernen berichtet. Hatte Khan Lucy bei Oestrel eingeschleust? (Text: arte)

Der Prozess

Waffenlieferant Michael Bankes hat die Mordwaffe nicht an den Mörder, sondern an einen Zwischenhändler verkauft. Dieser wiederum beteuert, den Käufer nicht gesehen zu haben. Wenborn ist sich sicher: Der Mörder von Philip Spaull ist William Travers. Doch kann er es beweisen? Der gewiefte Detective greift zu einem miesen Trick, doch dann wird ihm sein Privatleben zum Verhängnis. William Travers trifft sich indessen mit dem Journalisten Jameel Khan und sein Verdacht bestätigt sich: Der Ölkonzern Oestrel ist in unsaubere Geschäfte in Afrika verwickelt. Khan hatte Lucy Wilson angeworben und bei Oestrel eingeschleust, um über Martin Newall an interne Informationen zu gelangen. Die Gerichtsverhandlung verläuft nach Plan, Travers gewinnt den Freispruch seines Mandanten. Doch dann hegt er erneut Zweifel an der Unschuld des Jugendfreundes … (Text: arte)


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