Episoden der DVD/Blu-ray Emily Erdbeer Box 3

01. Der Stromausfall

Bonnie, Pfläumeli, Orangella und Himbeertörtchen sitzen in Zitronellas Salon, als plötzlich der Strom ausfällt. Bitzibeerchenhausen liegt komplett in Dunkelheit. Orangella fängt an, die anderen mit der Idee verrückt zu machen, das draußen in der Dunkelhaut so genannte Gelumpegeister, wirklich existieren. Sie hatte von diesen Gelumpegeistern in einer Geschichte gehört, die Bonnie den Baby Beerchin vorgelesen hatte. Die Beerchin versuchen währenddessen, die Ursache für den Stromausfall zu beheben. Dabei machen sie so laute Geräusche, dass die Mädels in Zitronellas Salon wirklich denken, dass ein Gelumpegeist auf dem Weg zu ihnen ist. Sie stellen ihm ein paar Fallen. Allerdings wird nur Herr Raupelius Opfer dieser Fallen, als er den Mädels Bescheid sagen will, dass die Beerchin an dem Problem arbeiten. Danach sind dann auch Herr Raupelius und die Beerchin der Meinung, dass es in Bitzibeerchenhausen einen Gelumpegeist gibt. Emily schafft es, das Missverständnis aufzuklären und überzeugt Orangella davon, dass es nichts gibt, vor dem sie Angst haben muss.

02. Ohne Krimi keine Bonnie

Bonnie ist von ihren Patti-Schnüffelnase-Kriminalromanen total fasziniert und verändert erst ihren ganzen Buchladen und schließlich sogar sich selbst – sie versucht mehr und mehr ihrem Idol aus den Büchern nach zu eifern. Allerdings hat sie auch gar keine Zeit mehr für ihre Freunde, vergisst Verabredungen und ihre Freunde fangen ernsthaft an, sich Sorgen zu machen. Zu allem Überfluss leiden die Erdbeerpflanzen an einer seltenen Krankheit und nicht mal Herr Beerchin weiß dagegen vorzugehen. Schließlich ersinnen die Mädchen einen Plan, wie sie erst ihre Bonnie zurück kriegen, die dann sogar die Erdbeerpflanzen heilt.

03. Die Manieren-Mamsell

In Bitzibeerchenhausen soll nach langer Zeit mal wieder das Bitzibeerchen-Meisterschaftswettrennen stattfinden. Emily und ihre Freundinnen helfen der Prinzessin bei der Organisation der Veranstaltungen, die dieses Wettrennen mit sich bringt. Vor allem müssen einige traditionelle Anstandsregeln beachtet werden. Bonnie lernt das Buch der Regeln auswendig und korrigiert daher jeden, der sich auch nur ansatzweise schlecht benimmt. Sie übertreibt es dermaßen, dass ihre Freundinnen ihr aus dem Weg gehen und sie einen der Beerchin-Rennfahrer vor allen anderen blamiert. Mit Emilys Hilfe sieht Bonnie ein, dass es auch kein gutes Benehmen ist, jemanden vor allen anderen auf sein schlechtes Benehmen hinzuweisen. Bonnie entschuldigt sich bei dem Beerchin-Rennfahrer und das Meisterschaftswettrennen wird ein voller Erfolg. Alle sind davon total begeistert und wollen, dass es von nun an jährlich stattfindet.

04. Aus klein wird groß

Himbeertörtchen erhält von Prinzessin Beerchin den Auftrag, wasserdichte Arbeitshosen für die Beerchin zu nähen. Das ist aber sehr anstrengend, weil die Hosen so klein sind, dass Himbeertörtchen beschließt, die Beerchin größer zu machen. Das geht mittels ihres Parfums, in das versehentlich Teile von Herrn Beerchins neuem Wachstumsspray und Beerchinfunken gelangt sind. Die Beerchin finden ihre neue Größe anfangs ganz toll, aber es führt dazu, dass sie nicht mehr auf der Beerchinfarm arbeiten können. Zu allem Überfluss schrumpfen versehentlich auch noch Emily und ihre Freunde, weil sie das Spray abkriegen, das die Beerchin wieder kleiner hätte machen sollen. Also übernehmen die Mädchen erstmal die Arbeit der Beerchin und diese die Läden der Mädchen, was aber zu einem absoluten Chaos führt. Sie alle merken, dass jeder etwas ganz Besonderes kann und man nicht einfach Aufgaben und Fähigkeiten tauschen kann. Schließlich gelingt es Himbeertörtchen mit Herrn Beerchins Hilfe, die Beerchin wieder klein und sich und die anderen Mädchen wieder groß zu machen.

05. Jeder tanzt auf seine Weise

In Bitzibeerchenhausen findet wieder der alljährliche Tanzwettbewerb statt. Pfläumeli möchte dieses Jahr unbedingt gegen die Tanzgruppe von Butzelbeerstadt gewinnen und denkt sich daher einen sehr komplizierten Tanz aus. Emily und ihre Freundinnen versuchen, Pfläumeli zuliebe, ihren Tanz zu lernen und stoßen dabei an ihre Grenzen. Pfläumeli ist es so wichtig, die Trophäe zu gewinnen, dass kaum noch jemand Spaß beim Tanzen hat. Da Emily und ihre Freundinnen sich bei den Proben komplett verausgabt haben, muss Pfläumeli mit den Beerchin auftreten. Nachdem die Tanzgruppe von Butzelbeerstadt ihren Tanz vorgeführt hat, will Pfläumeli alles hinschmeißen, weil sie glaubt, dass sie sowieso nicht gewinnen kann. Emily kann Pfläumeli aber davon überzeugen, dass sie es Bitzibeerchenhausen und den Gästen aus Butzelbeerstadt schuldig ist, ihren Tanz vorzuführen. Sie rät Pfläumeli, die Beerchin auf ihre Weise tanzen zu lassen, worauf Pfläumeli auch eingeht. Die Beerchin und Pfläumeli führen einen tollen Tanz vor und am Ende gewinnen sie sogar den Tanzwettbewerb.

06. Die Glamiküre

Zitronella hat es geschafft, eine Maniküre zu machen, die hell funkelt und Musik abspielt. Eine sogenannte Glamiküre! Jede ihrer Freundinnen kriegt eine solche Glamiküre. Anfangs sind alle noch ganz begeistert. Doch sie stellen schnell fest, dass die Musik, die die Glamiküre ständig spielt, sie in den Wahnsinn treibt. Die Mädels versuchen die Glamiküren mit allen möglichen Mittel abzubekommen. Doch nichts hilft. Sie wollen Zitronella aber auch nicht sagen, dass ihnen ihre Glamiküren nicht gefallen, weil sie denken, dass es ihr das Herz brechen würde. Also gehen sie Zitronella lieber aus dem Weg, damit sie es nicht merkt. Aber weil ihr alle aus dem Weg gehen, denkt Zitronella, dass ihre Freundinnen sauer auf sie sind. Emily überredet sie dazu, die Mädels zur Rede zu stellen, doch auch da traut sich niemand ihr die Wahrheit zu sagen. Emily durchschaut ihr Problem und trommelt Bonnie, Pfläumeli, Orangella und Himbeertörtchen in ihrem Café zusammen. Dort stellen sie erstaunt fest, dass Emily ihre Glamiküre los geworden ist. Emily hat Zitronella nämlich einfach gesagt, dass ihr die Glamiküre nicht so gut gefällt. Sie kann auch die anderen davon überzeugen, dass sie Zitronella die Wahrheit sagen müssen. Die Mädels überwinden sich und Zitronella nimmt es ganz gelassen auf. Gemeinsam überlegen sie sich, wie man die Glamiküre verbessern könnte.

07. Spielregeln

Orangella erfindet ein neues Spiel, Löwen-Ball, weil der Ball mit den Samen des Löwenzahns gefüllt ist. Alle sind total begeistert, allerdings ist dadurch kein Platz bzw. keine Ruhe mehr, um die Gemeinschaftsflächen in Bitzibeerchenhausen für andere Sachen zu nutzen. Also muss ein Plan her, wer wann dort was machen darf. Das ist allerdings gar nicht so einfach. Erst probiert es Zitronella, die aber die Zeiten zu unflexibel einteilt. Dann probiert es Bonnie, die allerdings einen Plan erstellt, der so kompliziert ist, dass nicht mal sie am Ende weiß, wer jetzt eigentlich dran ist. Schließlich überzeugt Emily die anderen davon, es doch Orangella versuchen zu lassen. Sie wollte schon die ganze Zeit, aber keiner hat es ihr zugetraut. Sie überrascht alle mit einem detaillierten Plan, der auch noch Löwen-Ball-Meisterschaften beinhaltet und perfekt die Bedürfnisse der verschiedenen Bewohner berücksichtigt.

08. Club der guten Einwohner

Sarah Käfer und Klara Käfer gründen den „Club der guten Einwohner“. Dessen Motto ist es „Mit Freude anderen Gutes tun“. Wer für die Gemeinschaft etwas Gutes tut, bekommt von Sarah Käfer und Klara Käfer einen Mitgliedsanstecker. Emily und ihre Freundinnen haben alle so einen Anstecker mit der Post zu geschickt bekommen. Nur Pfläumeli nicht. Pfläumeli wundert sich, dass sie keinen Anstecker bekommen hat und geht zu Sarah Käfer und Klara Käfer um zu fragen, woran das liegt. Weil die beiden nicht zugeben wollen, dass Pfläumelis Mitgliedsanstecker irgendwie verloren gegangen ist, tun sie so, als gäbe es drei Tests die Pfläumeli dafür bestehen müsste. Da Sarah Käfer und Klara Käfer keine Ahnung davon haben, was einen guten Einwohner ausmacht, muss Pfläumeli während dieser Tests nur den beiden etwas Gutes tun. Als Sarah Käfer und Klara Käfer bei dem dritten Test von Pfläumeli verlangen, dass sie das Clubhaus mit Blumen aus dem Gemeinschaftsgarten schmückt, weigert sie sich. Pfläumeli ist sehr traurig, weil sie denkt, dass sie kein guter Einwohner ist, da sie die Tests nicht bestanden hat. Als sie Emily und den anderen Mädels davon erzählt, erfährt sie, dass sonst keiner irgendwelche Tests machen musste. Emily stellt Sarah Käfer und Klara Käfer zur Rede. Sie geben zu, dass sie nicht wissen, wieso Pfläumelis Mitgliedsanstecker verloren gegangen ist. Sie treten als Vorsitzende des Clubs zurück. Da Pfläumeli bewiesen hat, dass sie ein wirklich guter Einwohner ist, wird sie die neue Vorsitzende des Clubs. Und schon beim ersten Treffen des „Clubs der guten Einwohner“ sammeln sie ganz viele Ideen, was sie der Gemeinschaft alles Gutes tun können.

09. Ein starkes Team

Prinzessin Beerchin hat einen neuen Kindergarten für die Baby Beerchin bauen lassen. Mit viel Platz und tollen Spielsachen. Allerdings fehlt da Farbe und Fröhlichkeit und Emily kommt auf die Idee, Zitronella und Himbeertörtchen zu fragen, weil beide total kreativ sind. Zuerst sagen diese aber ab, weil sie aus Erfahrung wissen, dass sie nicht gut zusammen arbeiten können – jede vertritt ihren eigenen Standpunkt und sie können schlecht die Arbeit der jeweils anderen annehmen und akzeptieren. Sie sind dann beide aber so begeistert von der Anlage, dass sie doch zusagen. Allerdings streiten sie sich schon nach kurzer Zeit wieder aus den gleichen Gründen wie schon vorher und hören schließlich beide mit der Arbeit auf, ohne zu wissen, dass die andere auch geht. Das führt dazu, dass am Tag bevor die große Eröffnung stattfinden soll nichts fertig ist und alles unordentlich und schmutzig. Das ist ihnen peinlich und sie beschließen, nun doch zusammen zu arbeiten, damit sie sich vor der Prinzessin nicht blamieren. Am Ende sind alle begeistert von dem Kindergarten, weil alles individuell und bunt ist. Egal, wer es gemacht hat!

10. Gesucht und gefunden

In Emils Café findet eine Tee-Party statt. Weil Emily so mit den Vorbereitungen beschäftigt ist, kann sie nicht mit Plätzchen und Schnurr-Schönchen spielen. Die beiden vergnügen sie also alleine draußen. Als Plätzchen und Schnurr-Schönchen zum Fressen nicht nach Hause gekommen sind, fängt Emily an, sich langsam Sorgen zu machen. Während die Tee Party im vollen Gange ist, macht sich Emily auf den Weg, um ihre Haustiere zu suchen. Natürlich wollen ihr all ihre Freunde dabei helfen. Und so wird aus der Tee Party eine Such-Party. Sie teilen sich auf und suchen alles ab nach Plätzchen und Schnurr-Schönchen. Doch leider ohne Erfolg. Alle machen sich große Sorgen, um die beiden. Kurz bevor die Sonne untergeht, berichten einige von Emilys Freunden von merkwürdigen Geräuschen, die sie unter der Erde gehört hätten. Emily bekommt eine Idee. Sie lässt sich von Herrn Raupelius und Herrn Beerchin die Stelle zeigen, an der sie die Geräusche gehört haben. Es ist eine Höhle unter der Erde. Emily ruft Plätzchen und Schnurr-Schönchen und tatsächlich kommen sie mit einem Baby Erdhörnchen aus der Höhle gelaufen. Sie hatten unter der Erde einfach ihr Zeitgefühl verloren. Emily und die anderen sind überglücklich, dass sie die Haustiere wieder gefunden haben.


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