Episoden der DVD/Blu-ray Die SciFi-Story

Unendliche Weiten

Der nächtliche Blick in die unermessliche Tiefe des sternenübersäten Weltalls löst wohl bei jedem Faszination aus – und die Frage: Was mag es dort draußen wohl alles geben? Diese Folge zeigt, mit welchen Visionen Science-Fiction versucht hat, darauf ganz eigene Antworten zu liefern. Nicht zufällig war schon einer der ersten Filme überhaupt, basierend auf einem Buch von Jules Verne, ein Science-Fiction-Film: \\\\\\\"Die Reise zum Mond\\\\\\\". Doch zum Inbegriff der Sehnsucht nach dem Unbekannten wurde die TV-Serie \\\\\\\"Star Trek\\\\\\\" - \\\\\\\"Raumschiff Enterprise\\\\\\\". Nichelle Nichols erzählt uns, warum ihre Rolle als Lt. Uhura auch gesellschaftlich eine Grenzüberschreitung war. Ein Meilenstein war auch Stanley Kubricks \\\\\\\"2001\\\\\\\". Stanley C. Clarke, der Autor der Vorlage, schildert, was er und Kubrick mit dem Film erreichen wollten. Und Filmdesigner Douglas Trumbull berichtet von dem Aufwand, der nötig war, um den faszinierenden Realismus des Filmes zu erzeugen. Ridley Scotts \\\\\\\"Alien\\\\\\\" zeigte uns dann, dass man in der Tiefe des Alls nicht nur freundliche Wesen findet. Wir untersuchen, warum der Film der Beginn einer Reihe von \\\\\\\"dreckigen\\\\\\\", bodenständigen SciFi-Werken war - von John Carpenters \\\\\\\"Dark Star\\\\\\\" bis zur TV-Serie \\\\\\\"Firefly\\\\\\\". Die Möglichkeit, ganz neue Welten zu erschaffen, hat SciFi-Autoren und -Filmemacher schon immer gereizt. Das zeigen Beispiele wie \\\\\\\"Dune\\\\\\\" oder besonders \\\\\\\"Avatar\\\\\\\". Wir analysieren, mit welcher Akribie Regisseur James Cameron die 3-D-Welt des Planeten Pandora zu einem einmaligen Kinoerlebnis machte. Und schließlich tauchen wir ein in eine Weltraum-Saga, die gleich ganze Galaxien mit neuen Wesen bevölkerte: \\\\\\\"Star Wars\\\\\\\". Mitstreiter von damals schildern, wie Regisseur George Lucas es schaffte, gegen alle Widerstände seine Vision eines kosmischen Märchens zu realisieren, und warum sie bis heute das größte Phänomen ist, das Science-Fiction hervorgebracht hat. (Text: BBC)

Angriff der Aliens

Science-Fiction hat sich immer wieder mit der Frage beschäftigt: Gibt es noch andere intelligente Spezies – und vor allem: Sind sie uns wohlgesonnen? H.G. Wells hat diese Frage mit \\\\\\\"Der Krieg der Welten\\\\\\\" klar verneint. Sein Roman ist der Prototyp aller Alien-Invasionen. Wir zeigen, wie diverse Adaptionen jeweils die Ängste ihrer Zeit spiegelten. Und Roland Emmerich erzählt uns, warum sein \\\\\\\"Independence Day\\\\\\\" auch eine Hommage an Wells ist. Zu den berühmtesten Aliens gehören die Daleks und die Cybermen, die uns in der britischen TV-Serie \\\\\\\"Doctor Who\\\\\\\" seit fünfzig Jahren heimsuchen. Darsteller Karen Gillan und David Tennent schildern, was die Serie bis heute zum Kult macht. Regisseur John Carpenter erzählt uns dann, wie er mit seinem wandlungsfähigen \\\\\\\"Ding aus einer anderen Welt\\\\\\\" durch Paranoia Invasionsängsten neuen Schub gab. Und wir analysieren \\\\\\\"Akte X\\\\\\\", eine Serie, die Kapital schlug aus paranoider Furcht vor einer Regierung, die im Geheimen längst mit Aliens Kontakt hat. Im Laufe der Zeit wuchs die Angst vor den Errungenschaften der eigenen Technik. Invasionen waren mehr und mehr hausgemacht: Von \\\\\\\"Godzilla\\\\\\\", der durch Atombombentest zum Leben erweckt wurde, bis hin zu \\\\\\\"Jurassic Park\\\\\\\", aus dessen Entstehungsphase uns Trick-Legende Phil Tippett seltene Stop-Motion-Szenen mit seinen ersten Sauriern zeigt. Aber die SciFi-Story besteht auch aus friedlichen Kontakten mit Außerirdischen: Richard Dreyfuss schildert uns seine Erlebnisse am Set von Steven Spielbergs \\\\\\\"Unheimliche Begegnung der dritten Art\\\\\\\", und Peter Coyote zeigt uns, warum dessen \\\\\\\"E.T.\\\\\\\" eigentlich eine Fortsetzung war. Im letzten Teil unserer Expedition demonstrieren wir, wie es für Science-Fiction-Autoren aussieht, wenn die Invasion längst stattgefunden hat – ob im Geheimen wie bei \\\\\\\"Men in Black\\\\\\\" oder wieder als Spiegel offensichtlicher gesellschaftlicher Probleme wie in dem sarkastischen Meisterwerk \\\\\\\"District 9\\\\\\\". (Text: BBC)

Aufstand der Roboter

Die Idee, künstliches Leben zu erschaffen, hat Science-Fiction-Autoren schon früh fasziniert. Und die Frage: Was, wenn sich unsere Geschöpfe gegen uns wenden? Siehe \\\\\\\"Frankenstein\\\\\\\". Menschlicher Fortschrittsglaube spiegelte sich in der Idee von Robotern. Douglas Trumbull spricht über seine ganz speziellen Roboter in \\\\\\\"Lautlos im Weltall\\\\\\\". Und Schauspieler Anthony Daniels erzählt von der Entstehungsgeschichte des wohl berühmtesten Roboterpaares: R2D2 und 3-CPO aus \\\\\\\"Stars Wars\\\\\\\". Schließlich spricht in historischen Aufnahmen Schriftsteller Isaac Asimov über seine Vision eines Verschmelzens von Mensch und Maschine. Diese Vision findet sich auch in Serien und Kinofilmen: Schauspieler Peter Weller und Regisseur Paul Verhoeven zeigen uns einen Einblick in \\\\\\\"RoboCop\\\\\\\", in dem ein toter Polizist zu einer Killermaschine gemacht wird. Die Angst, Maschinen könnten die Kontrolle über uns übernehmen, spielte in der Science-Fiction eine wachsende Rolle. Stanley Kubrick zeigte schon in seinem Meisterwerk \\\\\\\"2001\\\\\\\" mit HAL 9000 einen Computer dessen Logik mörderisch war. Der Inbegriff einer Killermaschine ist aber der \\\\\\\"Terminator\\\\\\\". Produzentin Gale Anne Hurd erzählt, wie James Cameron auf die Idee und Arnold Schwarzenegger zu der Rolle kam. Und wir befassen uns mit den moralischen Aspekten, die sich aus der Erschaffung künstlichen Lebens ergeben: Sind Androiden vielleicht auch nur Menschen? Haley Joel Osment spricht über seine Rolle in \\\\\\\"A.I. Künstliche Intelligenz\\\\\\\", in der ein Roboterjunge geliebt werden will. Und Rutger Hauer erzählt, wie er für \\\\\\\"Blade Runner\\\\\\\" die berühmte, zu Herzen gehende Sterberede eines Androiden erfand. Schließlich beleuchtet unserer SciFi-Story noch die Auswirkungen, die der Cyberspace auf das Verhältnis von Menschen und Maschinen hatte. Autor William Gibson spricht darüber, was ihn zu dem bahnbrechenden Werk \\\\\\\"Neuromancer\\\\\\\" inspirierte. Und wir tauchen ein in die Welt eines Filmes, n dem Maschinen uns endlich besiegt haben - ohne dass wir es wissen: \\\\\\\"Matrix\\\\\\\" ... (Text: BBC)

Zeitreisen

Zeitreisen ist ein Menschheitstraum, der schon in der Frühzeit der Science-Fiction aufgegriffen wurde: 1895 lieferte H.G. Wells mit seinem Roman \\\\\\\"Die Zeitmaschine\\\\\\\" den Prototyp des unerschrockenen Zeitreisenden und seines Fahrzeugs. Zu den spektakulärsten Epigonen dieses Gerätes zählt sicher das Gefährt aus \\\\\\\"Zurück in die Zukunft\\\\\\\". \\\\\\\"Doc Brown\\\\\\\" selbst - Christopher Lloyd - erzählt, wie die Zeitmaschine in einen DeLorean kam. Und welche Probleme das Zeitreisen für seinen Schützling Marty McFly mit sich brachte. Die fatalen Folgen des Springens in der Zeit wurde immer wieder thematisiert - von ernsten Warnungen wie in Ray Bradburys \\\\\\\"A Sound of Thunder\\\\\\\" bis zu komischen Abenteuern wie \\\\\\\"Bill & Teds\\\\\\\" verrückter Zeitreise. Einer der beliebtesten Zeitreisenden ist fraglos \\\\\\\"Doctor Who\\\\\\\", dessen Zeitmaschine nur eine blaue Telefonzelle ist. David Tennant, einer der \\\\\\\"Doctor Who\\\\\\\"-Darsteller in dessen mehr als 50jähriger Geschichte, schildert, was die britische TV-Serie zum Kult gemacht hat. Science-Fiction selbst ist im Grunde eine Zeitmaschine - hat sie uns doch immer faszinierende Einblicke in die Welt von Morgen gegeben: von Fritz Langs \\\\\\\"Metropolis\\\\\\\" bis zu Ridley Scotts \\\\\\\"Blade Runner\\\\\\\". Rutger Hauer erzählt, was den Film zum Meisterwerk machte, und wir widmen uns dem Visionär, dessen Roman die Vorlage lieferte: Philip K. Dick. Sprünge in der Zeit waren oft Mittel, um Dinge in der Vergangenheit zu korrigieren: entweder um die ganze Welt zu retten - wie in \\\\\\\"12 Monkeys\\\\\\\" - oder um einfach zu einem besseren Menschen zu werden wie in \\\\\\\"Und täglich grüßt das Murmeltier\\\\\\\". In der TV-Serie \\\\\\\"Zurück in die Vergangenheit\\\\\\\" war dies auch ein Vehikel, um soziale Themen anzuschneiden. Und Produzent Donald P. Bellisario erzählt, wie die wahre Begegnung mit einer historischen Person ihn zu der Serie inspirierte. Und schließlich zeigen wir am Beispiel von \\\\\\\"Doctor Who\\\\\\\" und der \\\\\\\"Frau des Zeitreisenden\\\\\\\", warum Zeitreisen oft eine ziemlich einsame Angelegenheit sein kann. (Text: BBC)


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